Traumzaubereien

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Donnerstag, 14. April 2016

Weder Fisch noch Fleisch? Meinungsmache made in Austria

Schwein gehabt

Ich habe ein neues Spielzeug entdeckt: das in Wien ansässige Blogportal Fisch+Fleisch, auf dem jeder, der was zu sagen hat, seine Artikel posten kann. Ganz im Sinne der #Meinungsfreiheit. Die Seite wurde vor drei Jahren von einer Wienerin und einem Thüringer ins Leben gerufen, beide aus der Journalismusbranche. Sehr sympathisch. Ähnliche Seiten gibt es auch in Deutschland, aber diese haben mir nie gefallen, weshalb ich mich Anfang des letzten Jahres für einen eigenen Blog entschieden habe. Hätte ich Fisch+Fleisch eher gefunden, dann würde es die Traumzaubereien vielleicht gar nicht geben. Wäre eigentlich schade. 


Jedenfalls habe ich die Plattform gestern Abend entdeckt, habe mich die halbe Nacht lang durch die Beiträge gelesen, zahlreiche bekannte und unbekannte Schreiber (ausgezeichnete, gute und weniger gute) entdeckt. Von wegen: weder Fisch noch Fleisch. Die Seite gefällt mir, hat Potential und eine beachtliche Reichweite. Sie richtet sich an deutschsprachige Privatpersonen, Vereine, Firmen, Texter, Autoren und Journalisten, die mit eigenen Beiträgen auf sich und ihre Projekte aufmerksam machen möchten. Kostenlos. Bereits am nächsten Tag habe ich dort meinen ersten eigenen Artikel unter meinem Klarnamen veröffentlicht mit dem bedeutungsschwangeren Titel:

Mit Provokation Geld verdienen - läuft!


Was das Glücksschweinchenbild mit dem Textinhalt zu tun hat? Tja, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Nur soviel: Es hat etwas mit dem Beitrag zu tun, durch den ich auf diese Seite gelockt wurde. Er beinhaltet ein unglaublich ergreifendes Interview über eine seltene Krebsart (Zungenkrebs) und wie eine tapfere Frau diesen besiegen und nochmal ganz neu durchstarten konnte, mit einem Reiseblog und dem Rezepteblog "Geschmeidige Köstlichkeiten", in dem es um einfach nachzukochende Gerichte für Menschen mit Schluckbeschwerden geht. Sehr interessant. Der Text über die mutige Dame, die wie ich Claudia heißt, ist in meinem Beitrag verlinkt. Dieser ist übrigens ebenfalls sehr interessant. Denn ich habe wie gewohnt ein aktuelles Aufregerthema aufgegriffen. Viel Spaß beim Lesen ...


... und träumt schön!

Traumzauberhafte Grüße, Claudia

Nachtrag: Den tollen Blog "Geschmeidige Köstlichkeiten" findet ihr in meinen Blog-Empfehlungen in der Spalte unten rechts.

Mittwoch, 2. März 2016

Traum oder Albtraum? Mit Schreiben online Geld verdienen



Texter-Traum von großen Geld
Gastbeitrag von Chris Reichmann (weiter unten)

Im Internet Geld verdienen. Als Texter? Klar, warum nicht - bei mir funktioniert das seit knapp fünf Jahren. Aufgrund der großen Nachfrage nach gutem Web-Content häufen sich jüngst die Diskussionen über angemessene Preise für die Textarbeit. Dumpinganbieter sind nicht gern gesehen und werden in den sozialen Medien verbal durch den Kakao gezogen. Wer noch vor einigen Jahren Affiliate-Seiten am laufenden Band hochgezogen und mit billigem Inhalt gefüllt hat, muss sich heute warm anziehen. 

Noch gibt es ein riesiges Heer an Lohnschreibern, die über Textbörsen Content zum Spottpreis liefern. Auf Portalen wie Machdudas prügeln sich angeblich Küchentisch-Schreiberlinge um Aufträge für 0,5 Cent pro Wort. Kaum vorstellbar! Machmal sind unter den Billigtextern sogar echte Perlen dabei, doch diese werden seltener. Wer als Texter seinen Wert kennt (bei einigen dauert es nur etwas länger), schreibt keine Texte mehr für einen Wortpreis von 2-3 Cent und wenn doch, dann nur just for fun.