Traumzaubereien

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Sonntag, 16. Dezember 2018

Armselige Weihnachten?!

Pixabay - Geralt 
Weihnachten ist das Fest der Liebe, der Freude und des Überflusses. Aber nur für einen Bruchteil der Bevölkerung. Der Millionärs-Mittelstand a la Friedrich Merz existiert in der Realität nicht. Stattdessen steigt die Zahl der in Vollzeit arbeitenden Aufstocker, darunter zahlreiche Selbständige und Freiberufler - die damit gesellschaftlich auf die gleiche Stufe wie Hartz4-Empfänger gestellt werden und sich teilweise sogar Schmarotzer betiteln lassen dürfen.

Von den Künstlern möchte ich gar nicht erst anfangen, sonst muss ich weinen. Alleinerziehende Frauen haben die miesesten Karten, was die Einkommensmöglichkeiten betrifft, die ein lebenswertes Auskommen sichern, und sie müssen sich auch noch an allen Fronten rechtfertigen und maßregeln lassen. Arbeit gäbe es schließlich in Hülle und Fülle, man müsse sich nur zusammenreißen und wollen ...

Montag, 9. Oktober 2017

Erfolg und Versagen: Warum schläft der Traumblog?


Träumst du nicht mehr? Wieso ist der letzte Beitrag so lange her? Erlebst du nicht genug Aufregendes? Oder arbeitest du zu viel? Diese und ähnliche berechtigte Fragen werden mir in letzter Zeit häufiger gestellt. Natürlich träume ich, und zwar jede Nacht. Allerdings bleiben die Traumfragmente nach dem Aufwachen nur wenige Sekunden erhalten - egal wie spannend und unterhaltsam der Traum war. Auch die Aufreger-Themen aus den sozialen Medien und dem realen Leben lassen nicht nach. 

Doch wer mag ständig die gleiche Sülze lesen? Könnte ich über gescheiterte Projekte berichten (egal ob meine oder fremde), würden die Zugriffszahlen in die Höhe schnellen. Nichts liest sich angenehmer als das Versagen anderer Leute, weshalb viele Versager ihr Versagen lieber verschleiern und mit dem Finger von sich auf andere weisen, um selbst in einem besseren Licht zu erscheinen. Mehr Schein als Sein - dank Facebook & Co. funktionieren solche Marketing-Methoden immer prächtiger. Mich ödet das an.

Samstag, 21. November 2015

Träume sind keine Schäume - was Traumbilder für die Realität bedeuten

Seifenblasen platzen garantiert
Gestern habe ich einen interessanten Beitrag in der Karrierebibel gelesen. In dem etwas älteren Text ging es um Träume und ihre Bedeutung für die Arbeitswelt. Unter anderem wurde erklärt, dass es nicht positiv wäre, sich an seine Träume zu erinnern, denn:  "Das ist erstaunlicherweise gar kein so gutes Zeichen! Erinnerte Träume sind ein Indiz für schlechten Schlaf." Soll ich mich also freuen, wenn ich mich an meine Träume nicht mehr erinnere? Das wäre blöd, denn ich träume gern und wenn ich meine nächtlichen Traumgeschichten beim Aufwachen nicht mehr weiß, dann fehlt mir der Stoff für meinen Traumblog.


Mittwoch, 18. November 2015

Albtraum Festanstellung! Arbeit um jeden Preis?

Arbeit um jeden Preis?
Ich bin seit vielen Jahren selbständig, arbeite, wann immer ich will, vorausgesetzt, es sind genügend Aufträge da. Aktuell kann ich mich vor Arbeit kaum retten, also texte ich auch an Feiertagen und Wochenenden - freiwillig. Dafür mache ich dann eben Urlaub, wann immer es grad passt. Wenn ich nicht frei haben möchte, übernehme ich ehrenamtliche Jobs als Klinikclown. Gern. Arbeit soll Spaß machen und Geld einbringen. Wenn beides nicht stimmt, kann man krank werden - körperlich und seelisch. In Deutschland ist es inzwischen normal, Leute für einen Hungerlohn arbeiten zu lassen. 


Montag, 19. Januar 2015

Von Menschen und falschen Schlangen


Regenbogennatter

Diesen bedeutungsschwangeren Traum erlebte ich in der Nacht zum 28. November 2014, hatte ihn bei Facebook als Notiz festgehalten und ihn jetzt wiedergefunden. Hat jemand Spaß am Traumdeuten? Nur zu!







Von Menschen und falschen Schlangen



Eine kleine Personengruppe unternahm eine Art Betriebsurlaub/Arbeitsausflug. Die Pension hatte den typischen langen Flur, Zimmer links und rechts. Ich suchte das Zimmer aus: 1. Raum rechts, 4 Betten (angeordnet wie früher im Krankenhaus, je zwei mit dem Kopfende an jeder Wand). Hinter den Betten eine Zwischenwand als Raumteiler, also keines der Betten stand am Fenster. Ich nahm das 2. rechts und packte meinen Laptop aus (in echt besitze ich gar keinen). Dann kam der erste Mitbewohner rein: ein Geschäftspartner. Er meinte, ihm gefällt das Zimmer nicht, er wolle das ÜBER dem XXX (namenlos) haben. Ich sagte zu ihm: "Überleg doch mal, Du bist VOR dem XXX, es kommt auf die Sichtweise an."