Traumzaubereien

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Sonntag, 31. Juli 2016

Ehrlich währt am längsten? Denkste!

Summertime Nr. 7 - Bild: Beate Hannebauer

Träume lügen nicht. In der Traumwelt beschäftigt sich unser Hirn mit unverarbeiteten Alltagsgeschehnissen und Widrigkeiten. Würde es das nicht tun, dann würde der Mensch im realen Leben von Problemen überflutet und krank werden. Traumsymbole dienen im Traum als Schutzmechanismus. Unangenehme Erfahrungen werden hübsch verpackt, um den Träumer nicht noch mehr aufzuregen. Im Gegensatz dazu bieten erschreckende, albtraumähnliche Bilder in der Regel positive Deutungsmöglichkeiten (möglicherweise erscheint dem Hirn der Alltag des Träumers zu banal und es will dessen Leben wenigstens nachts etwas aufpeppen^^). Lösungsansätze werden verschlüsselt. Klarträumen kommt hierbei eine besondere Funktion zu - das sind die Traumgeschichten, an die wir uns erinnern und deren Symbolik uns auch im Wachzustand nicht loslässt. Sofern wir uns daran erinnern, was erlernbar ist.

Der nachfolgende Artikel beinhaltet eigentlich zwei unterschiedliche Texte, aber das merkt ihr schon selbst.

Montag, 26. Oktober 2015

Wie aus einem Maulwurf ein Troll wird

Reale Trolle?

Themenfremder Blogbeitrag:

Absolut erstaunlich! Nachdem ich drei Tage überhaupt nicht online war (wir haben nämlich den Garten winterfest gemacht und dort genieße ich die internetfreie Zeit), erhalte ich beim Anmelden auf Facebook folgende Statusmeldung: "Du hast es zu oft versucht, bitte versuche es später noch mal!" Nach fast zweistündigem Rätseln und Probieren bin ich nun mit einem anderen Browser reingekommen. So kann man einen Texter auch vom Arbeiten abhalten! 



Mittwoch, 8. Juli 2015

Facebook ist eine Schlampe oder wie man einen Text beleidigt

Stutenbissigkeit in sozialen Netzwerken
"Facebook ist eine Schlampe!" Diesen Spruch kennen wir in vielfach abgewandelter Form. Texter nutzen zum Beispiel gern "Duden ist ein Arschloch" oder "Google ist dein Feind", wenn sie sich über irgend etwas im Rahmen einer Textrecherche ärgern. Unpersönlichen Dingen oder Zuständen eine persönliche Note zu verleihen und verbal in Grund und Boden zu stampfen, kann enorm befreiend sein und pustet den Kopf durch. Es wird ja niemand verletzt. 

Ähnlich verhält es sich mit Meinungsäußerungen zu öffentlichen, auf Webseiten frei zugänglichen Texten (Fachjargon: Content) - vor allem wenn diese sich mit alternativen Heilmethoden und wundersamen Zutaten aus dem hauseigenen Gewürzregal befassen. Jetzt wird's allerdings komisch.