Traumzaubereien

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Dienstag, 17. Dezember 2019

Sackritter - das Buch - Erstausgabe 17.12.2019


das 1. Sackritterbuch


6 Wörter - 60 Autoren - 600 Millionen Möglichkeiten

1. Sackritter-Kurzgeschichten-Buch - es ist vollbracht!

Die Print-Version ist verfügbar - 215 Seiten für schlanke 7,50 € Selbstkostenpreis. Wer das Buch diese Woche noch bestellt, hat es auch ohne Amazon-Premium-Account (oder wie das heißt) pünktlich zu Weihnachten unterm Baum oder auf dem Gabentisch liegen.

Dienstag, 4. Dezember 2018

Netzfrauen und die beim Baden gefolterten Elefanten in Thailand

Screenshot aus dem Original-Video

Ich rege mich auf, ich rege mich tierisch auf!  Und zwar tagtäglich über Hetz- und Clickbait-Seiten wie die der Netzfrauen, die sich obendrein "Bildungswebseite" nennt. Wobei der Plural geflunkert ist, denn hinter den Netzfrauen verbirgt sich eine einzelne Dame namens Dorothea Schreier, die im Pluralis Majestatis vom heimischen Schacht-Audorfer Kinderzimmer-Büro aus virtuellen Empörungs-Aktivismus a la Heftig&Co. betreibt und davon seit fünf Jahren erstaunlich gut leben kann.

Donnerstag, 22. November 2018

Arschlochhunde - ein Scheißthema - Shitstorm in Hundegruppen

Screenshot vom 21.11.2018 - Bildzitat gem. § 51 UrhG

Es geht um Hundekacke - aber das ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich geht es um ausufernde Kommentarstränge in Facebook-Gruppen, die sich dank falsch verstandener "Meinungsfreiheit" recht schnell recht heftig in einen mittleren Shitstorm verwandeln können. Erst gestern haben wir uns köstlich über den fiktiven Chat-Verlauf einer Gartengruppe amüsiert, heute hat es mich selbst erwischt. Und zwar in der FB-Gruppe "Arschlochhund - das Forum".

Freitag, 6. April 2018

Kinderfotos bei Facebook - „Kinderschützer“ machen Jagd auf öffentliche Profile


Sammelsurium diverser Fake-Kinderschutz-Seiten auf Facebook 

Warnung vor Fake-Kinderschützern! 
"Hilfe, fremde Leute nutzen meine Kinderfotos!" - Mimikama greift dieses Thema regelmäßig auf, wenn empörte Eltern und Großeltern wegen der Fremdnutzung privater Fotos auf die Barrikaden gehen. Dabei haben sie es eigentlich selbst in der Hand. Man kann und sollte Kinder und ihre Privatsphäre im Internet schützen, indem man lustige Kinderbilder, Wannen-Pics und Strandfotos in den sozialen Medien (hier speziell Facebook) im Modus "nicht öffentlich" teilt. Das klappt aber nicht immer ...

Sonntag, 15. Oktober 2017

Anekdoten aus der Texterwelt: Erotikcontent zum Wochenende

kurz vor 12 - Bild: Beate Hannebauer



Anekdoten aus der Texterwelt: Erotikcontent zum Wochenende


Diese Story aus der Texterwelt muss ich hier parken, damit ich mir den Usernamen und dessen Webdesign-Firma endlich merken kann und nicht ein zweites oder drittes Mal in Versuchung gerate, helfen zu wollen! Man wird ja langsam vergesslich und die Liste immer länger.


Da könnte ich doch glatt zur militanten Feministin werden! Aber lest selbst:

Gestern Mittag (an einem Samstag) suchte Florian P. in einer großen Facebook-Texterjobgruppe dringend einen TEXTER für eine kurze Pressemitteilung über eine Bordelleröffnung. Deadline 17.00 Uhr am selben Tag. Wenn er mich sofort kontaktiert, könne ich ihm bis 16.00 Uhr helfen, schrieb ich unter seinen Hilferuf. Er meldete sich 18.00 Uhr per PN, ob ich JETZT Zeit hätte.

Montag, 9. Oktober 2017

Erfolg und Versagen: Warum schläft der Traumblog?


Träumst du nicht mehr? Wieso ist der letzte Beitrag so lange her? Erlebst du nicht genug Aufregendes? Oder arbeitest du zu viel? Diese und ähnliche berechtigte Fragen werden mir in letzter Zeit häufiger gestellt. Natürlich träume ich, und zwar jede Nacht. Allerdings bleiben die Traumfragmente nach dem Aufwachen nur wenige Sekunden erhalten - egal wie spannend und unterhaltsam der Traum war. Auch die Aufreger-Themen aus den sozialen Medien und dem realen Leben lassen nicht nach. 

Doch wer mag ständig die gleiche Sülze lesen? Könnte ich über gescheiterte Projekte berichten (egal ob meine oder fremde), würden die Zugriffszahlen in die Höhe schnellen. Nichts liest sich angenehmer als das Versagen anderer Leute, weshalb viele Versager ihr Versagen lieber verschleiern und mit dem Finger von sich auf andere weisen, um selbst in einem besseren Licht zu erscheinen. Mehr Schein als Sein - dank Facebook & Co. funktionieren solche Marketing-Methoden immer prächtiger. Mich ödet das an.

Donnerstag, 6. Juli 2017

Noch nie was von Texterschleuserbanden gehört?



Knallharte Schnellschule. Wenn der Texter dann kein SEO kann, stirbt er - oder der Coach. Peng!


Könnte Satire sein ...

Dieses Höllen-Gesuch in einer großen Texterjob-Gruppe versüßte heute zahlreichen Facebook-Usern den Tag. Ich würde mich ja melden, könnte aber als Druckmittel nur mit einer Zwille oder einer Mini-Armbrust dienen. Damit schüchtert man niemanden ein. Mist. Ob die Kosten des Coachs dem 1-Cent-Texter dann vom Lohn abgezogen werden? Ich tippe ja auf einen ernstzunehmenden Komiker. Aber wer weiß.


Update 06.07.17, 22.00 Uhr:
Ich sitze heute am späten Nachmittag mit meinen Jungs beim Geburtstagskaffee am See, da klingelt das Handy (dieser Mini-Blogpost ist nicht mal 3 Stunden online!) - Gespräch in Kurzform:

Dienstag, 20. Dezember 2016

Facebook-Krimi Hundegruppe



Traumhafter Facebook-Fund: 

Mir ist langweilig. Ich koche mir einen Cappucchino, logge mich bei Facebook ein, wähle eine beliebige Hundegruppe aus und poste folgende Frage:

"Ich habe ein Problem mit meinem elf Monate alten Rottweiler. Seit kurzem bellt er alles an, wenn wir im Dunkeln unterwegs sind. Was kann ich dagegen tun?"


Freitag, 2. Dezember 2016

Theo, der Teddybär - Produkttexte, die garantiert nichts verkaufen


Hinter dem ersten Adventstürchen steckten hunderte Textaufträge für Babyspielzeug. Von Adam, der Apfel über Karl, der Quirl bis Zara, das Zebra war alles dabei, was sich plüschig verbasteln lässt. Obendrein ertönt aus den meisten der drolligen Viecher für Kleinstkinder auch noch eine Melodie. Manchmal rasselt und knistert es sogar. Einschlafhilfe für Babys heißen die niedlichen Teile in der Onlineshop-Fachsprache. Die Textarbeit an diesen Produkten animiert gelegentlich ebenfalls zum Einschlafen. Wieso? Na, dann zieht euch den folgenden Text rein.


Dienstag, 6. September 2016

Porn-Art für entspannte Träume - Mathieux Entreprix - Fotograf


Ein weiterer Künstlerkontakt aus meiner Facebook-Freundesliste, diesmal aus dem Bereich Fotografie, beglückt mich regelmäßig mit sinnlichen Augenblicksbildern. Die oft extrem weichgezeichneten, perspektivisch interessanten Schnappschüsse, bevorzugt in Schwarz-Weiß, wirken gewollt laienhaft, sind jedoch hochprofessionell. So zumindest lautet die Meinung gestandener Fotografen einer alternativen Fotogruppe. Den wohlklingenden Künstlernamen Mathieux Entreprix hat sich der ewig junge Fotograf vor ein paar Jahren zugelegt. Nun will er seine leicht trashigen Bilder von seiner Broterwerbs-Tätigkeit als Band-Porträtist trennen und sucht nach einem zweiten Namen, der möglichst nicht mit seinem Künstler-Account in Verbindung gebracht werden soll. Der neue Name lautet *Zensur*, ist ab sofort für Erotikfotos reserviert und geheim. Oder so.


Dienstag, 12. Juli 2016

Traum oder Albtraum Benefiz: Warum Künstler kostenlos auftreten (sollen)

Silvia Mlinarcsik (Foto: privat) designt einen Mini-Spiderman

Charity- oder Benefiz-Veranstaltungen sind eine feine Sache.

Der Veranstalter (Schirmherr) hat ein großes Herz und ist sozial engagiert, Künstler und Musiker verzichten auf einen Teil ihrer Gage und die Einnahmen werden einem guten Zweck zugeführt. So der Plan. Wenn riesengroße Benefiz-Galas im Fernsehen ausgestrahlt werden, gibt sich die High Society die Klinke bzw. die Scheckkarte in die Hand. Die prominenten Damen und Herren spenden erquickliche Summen für Brot für die Welt, Kinder in Not oder andere Bedürftige und rufen die Bevölkerung auf, es ihnen gleichzutun.


Samstag, 28. Mai 2016

Wenn Sackritter durch Texterforen reiten - Schreibspiele als Gehirnjogging

Was zum Teufel ist ein Sackritter? 
Kopf leer, Motivation im Eimer, Schreibblockade? Witzige Schreibübungen helfen, die Ermüdungs-Spirale zu durchbrechen, bevor der geplagte Autor depressiv wird. An Buchstaben-, Wortketten- und Assoziationsspielen kann sich jeder beteiligen, dazu muss man nicht einmal besonders gut texten können. Diese Wortspiele machen Spaß und stärken nachhaltig das Gemeinschaftsgefühl in den sozialen Medien. Meist wird mit kreativem Nonsens "nur" die Zeit totgeschlagen und der Kopf frei gepustet. Doch Schreibspiele sind mehr als simple Pausengestaltung und keineswegs ein unsinniger Zeitvertreib.


Freitag, 13. Mai 2016

7 Gründe, weshalb Börsentexter einen an der Waffel haben - Texter-Albtraum

Texten für Appel und Ei oder steckt mehr dahinter?
Freitag, der 13. - ach du Scheixxe! Auf Facebook gibt es zahlreiche Texter-Gruppen, die Texter eigentlich mit Arbeit versorgen sollen (stattdessen bekriegen diese sich gegenseitig). Eine gute Idee, alt wie der Wald: Texteinkäufer, Firmen oder Agenturen nutzen die sozialen Medien, um Stellenausschreibungen zu schalten oder kurzfristig gute, frische Texter zu akquirieren. Manche von denen treiben sich ja sowieso den ganzen Tag nur auf Facebook rum. Oder das andere Extrem: Sie tippen sich die Finger auf Textbörsen wund, sind Niedrigpreise gewohnt und dankbar für jeden Auftrag im untersten Centbereich.


Sonntag, 15. November 2015

Paris: Albtraum Wirklichkeit - wenn Spinner spinnen

Profilbild mit Tricolore - Nein zum Terror, nicht nur in Paris

Wenn Träume Wirklichkeit werden, handelt es sich entweder um etwas Gutes oder um etwas ganz Furchtbares - wie letzte Nacht in Paris geschehen. Ich bin sprachlos, entsetzt und unendlich traurig. Über zeitgleich drei Livestreams habe ich mich über die Terroraktionen auf dem Laufenden gehalten und war die ganze Nacht wach. Es dauerte nicht lang, da tauchten die "Ich-habs-ja-schon-immer-gewusst"-Dumfbacken in den sozialen Medien auf, ebenso wie die Gegenseite. Doch auf diese möchte ich hier und jetzt nicht näher eingehen. Es gibt noch mehr Menschen, die aus den unfassbaren Geschehnissen auf ihre ganz eigene Weise Profit schlagen wollen: Selbstdarsteller, Bewusstseinserweiterer, narzistische Widerlinge. Einer davon lief mir vorhin auf Facebook über den Weg.


Montag, 26. Oktober 2015

Wie aus einem Maulwurf ein Troll wird

Reale Trolle?

Themenfremder Blogbeitrag:

Absolut erstaunlich! Nachdem ich drei Tage überhaupt nicht online war (wir haben nämlich den Garten winterfest gemacht und dort genieße ich die internetfreie Zeit), erhalte ich beim Anmelden auf Facebook folgende Statusmeldung: "Du hast es zu oft versucht, bitte versuche es später noch mal!" Nach fast zweistündigem Rätseln und Probieren bin ich nun mit einem anderen Browser reingekommen. So kann man einen Texter auch vom Arbeiten abhalten! 



Dienstag, 13. Oktober 2015

Der Tag, an dem ich mein Gewissen fand

Gastbeitrag

Facebook ist schon ein tolles Ding, das ich als persönliches Tor zur Welt nicht mehr missen möchte - seit ich mich vor zwei Jahren intensiver damit befasst habe. Davor waren mir soziale Medien und ihre Portale völlig unbekannt, denn ich gehörte zu den Mail- und Briefeschreibern, etwas später zu den typischen Forennutzern. Gestern erst hat mich eine "alte" Bekannte auf Facebook wiederentdeckt und mir eine FA (Freundschaftsanfrage) gestellt, über die ich mich sehr gefreut und die ich gern angenommen habe. Natürlich habe ich sofort geschaut, was es Neues in ihrer Timeline gibt (das macht man so) und bin prompt über einen zauberhaften Text gestolpert, der mich sehr berührt hat und der super in meinen Traumblog passen würde. Das teilte ich ihr genauso mit und sie war von meiner Idee sofort begeistert. Daraufhin schrieben wir zahlreiche PNs hin und her.

Reden wir nicht lange um den heißen Brei herum: Hiermit kommen alle Zaubertraumleser|innen in den Genuss dieser traumhaften Kindheitserinnerung von meiner geschätzten Autorenkollegin  
Eva Schumacher.





Mittwoch, 8. Juli 2015

Facebook ist eine Schlampe oder wie man einen Text beleidigt

Stutenbissigkeit in sozialen Netzwerken
"Facebook ist eine Schlampe!" Diesen Spruch kennen wir in vielfach abgewandelter Form. Texter nutzen zum Beispiel gern "Duden ist ein Arschloch" oder "Google ist dein Feind", wenn sie sich über irgend etwas im Rahmen einer Textrecherche ärgern. Unpersönlichen Dingen oder Zuständen eine persönliche Note zu verleihen und verbal in Grund und Boden zu stampfen, kann enorm befreiend sein und pustet den Kopf durch. Es wird ja niemand verletzt. 

Ähnlich verhält es sich mit Meinungsäußerungen zu öffentlichen, auf Webseiten frei zugänglichen Texten (Fachjargon: Content) - vor allem wenn diese sich mit alternativen Heilmethoden und wundersamen Zutaten aus dem hauseigenen Gewürzregal befassen. Jetzt wird's allerdings komisch.


Freitag, 20. Februar 2015

Zicken, Kakerlaken und ganz viel Spaß

Zicken unter sich - Quelle: Pixabay
Manchmal ist es ganz gut, wenn man sich an einen Traum gar nicht oder nur noch teilweise erinnert. Unser Gehirn macht sich einen Spaß daraus, sich selbst nächtens mit den wahnwitzigsten Geschichten zu unterhalten. Dabei entwickelt es eine Eigendynamik, die dem Träumer vielleicht sagen soll: "Hey, dieser Traum ist nur für mich, halte dich gefälligst aus meiner Story raus und wage ja nicht, die Handlung auch noch beeinflussen zu wollen." Um sich vor dussligen Fragen oder Analysen zu schützen, wird flugs der Verdrängungsmechanismus aktiviert.


Tja, was soll ich sagen: Heute Morgen wachte ich auf und wusste genau, dass ich etwas ganz Verrücktes geträumt hatte. Ich versuchte umgehend, die Traumsequenz zu manifestieren, indem ich sie laut aufsagte, sozusagen lingual zitierte. Zum Aufschreiben war ich zu faul. Das rächt sich nun, denn es ist wirklich nur noch ein Bruchteil der Träumerei vorhanden - aber dieses Teilstück hat es in sich!

Samstag, 7. Februar 2015

Ein Kangoo ist kein Känguru

Handybild

Kommen wir wieder zu Träumen und Traumdeutungen. Denn diese Berichte sind am einfachsten zu tippen, wie ich zu Beginn des Blogs aus Überzeugung gepostet habe. Blöd nur, wenn man zwar wie ein Stein schläft und auch jede Nacht träumt, sich aber trotzdem nicht ausreichend erinnert.

Heute morgen werde ich von der Stimme des Radiomoderators beziehungsweise seines Studiogast-Experten geweckt, der einer Hörerin am Telefon erklärt, warum im Renault Kangoo das Warnlämpchen für den Beifahrer-Airbag leuchtet. Weil das bei meinem montrealblauen Kangoo (der übrigens Bruno heißt) ebenfalls so ist, lausche ich aufmerksam und vergesse darüber, dass ich mir meinen spannenden Traum merken wollte.