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Freitag, 6. April 2018

Kinderfotos bei Facebook - „Kinderschützer“ machen Jagd auf öffentliche Profile


Sammelsurium diverser Fake-Kinderschutz-Seiten auf Facebook 

Warnung vor Fake-Kinderschützern! 
"Hilfe, fremde Leute nutzen meine Kinderfotos!" - Mimikama greift dieses Thema regelmäßig auf, wenn empörte Eltern und Großeltern wegen der Fremdnutzung privater Fotos auf die Barrikaden gehen. Dabei haben sie es eigentlich selbst in der Hand. Man kann und sollte Kinder und ihre Privatsphäre im Internet schützen, indem man lustige Kinderbilder, Wannen-Pics und Strandfotos in den sozialen Medien (hier speziell Facebook) im Modus "nicht öffentlich" teilt. Das klappt aber nicht immer ...



Kinderfotos bei Facebook - „Kinderschützer“ machen Jagd auf öffentliche Profile 

 

Screenshot vom 05.04.2018
Leider funktioniert der Schutz der Privatsphäre und der Schutz vor Nachstellung im Netz nicht immer, denn "böse Gutmenschen" prangern auch harmlose Urlaubs- oder Familienbilder an, auf denen Mama und Papa gemeinsam mit dem Nachwuchs zu sehen sind, und machen sich öffentlich über Äußerlichkeiten und vermeintliche Defizite der Eltern oder Kinder lustig (Brille, Gewicht, Kleidung, Tattoos, Essgewohnheiten, Schulbildung etc.)



Warnung vor Fake-Kinderschützern



Komplettes Album auf neu erstellter Fake-Seite geteilt


Unter dem Deckmantel Sharenting (Kunstwort aus "teilen" und "erziehen"), tummeln sich eine ganze Reihe Cyberstalker im Netz, die willkürlich fremde Leute ausspionieren und sich diebisch freuen, wenn sie ein Profil mit lascher Privateinstellung finden. Lange suchen müssen diese Leute mit ihren Fake-Accounts nicht, denn es gibt abertausende nicht hundertprozentig geschützte Profile wie dieses der Userin Jana (aktueller Screenshot rechts), die vor vielen Jahren stolz einige Bilder von der Schuleinführung ihrer Tochter postete - was übrigens völlig in Ordnung ist und keineswegs angeprangert werden muss.


Folgende Seiten (inzwischen über 30) agieren unter dem Deckmantel der "Aufklärung" in bewusster Schädigungsabsicht, indem sie öffentlich sichtbare Kinder-, Familien- und Urlaubsfotos von Privatprofilen ausspähen, sammeln und teilen und somit gezielt ohne Wissen der Ersteller im Internet weiter verbreiten:


Bisher bekannte Fake-Kinderschutz-Seiten - 05.04.2018
Henriettes Kinderbasar
Kinderfinder 
Kinderparadies
Fundbüro
Schwachmaden
Saubär
privat vs öffentlich

Bisher bekannte Fake-Kinderschutz-Seiten - 05.04.2018
Stolze Eltern
Schocktherapie
Gespenster am Fenster
Wir gegen Pädophile
Pennywise der Clown
Was sagt man dazu?
Der Dicke vorm PC
Karl Hugo Schneider
Miss Lolita
WebKids wider Willen
Privatsphäre egal, landest du hier
Wenn Eltern die Privatsphäre egal ist

u.v.m.

Bisher bekannte Fake-Kinderschutz-Seiten - unvollständig
Edit: Interessant zu wissen, dass die realen Personen hinter den Fake-Seiten und Fake-Profilen sehr wohl eigene sowie fremde Kinderbilder und Kindervideos öffentlich nutzen, teilen, liken und sich gegenseitig beweihräuchern! Doch es macht natürlich anonym viel mehr Spaß, sogar den Eltern, die lediglich ein oder zwei Lieblingsbilder öffentlich zeigen, perverses Gedankengut und Missbrauch zu unterstellen, sobald auf einem der Fotos nur ansatzweise ein Kind zu sehen ist.



Schützt die Persönlichkeitsrechte eurer Kinder!



Screenshot vom 05.04.2018
Die Betreiber solcher Seiten bezeichnen sich selbst als "Kinderschützer", "Aktivisten" und "Aufklärer" - sie sind jedoch nichts anderes als Stalker, Cyber-Mobber und Teilzeit-Pädophile! Mit den geteilten Bildern und Profilen schaffen diese Leute im Schutz der Anonymität für pädophile Bildersammler unzählige legale Spielwiesen. Es kommen nahezu täglich neue Seiten hinzu, denn man kann kinderleicht mit nur wenigen Klicks auf Facebook ein Fakeprofil oder eine Seite einrichten.  


>>> Noch leichter wäre es, seine Familie vor solchen grenzdebilen Kinderliebhabern zu schützen, indem man in den sozialen Medien private Bilder nur seinem Freundeskreis zeigt. Siehe Anleitung! <<<



Anleitung für das richtige Einstellen der Privatsphäre auf Facebook | Benachrichtigungseinstellungen


Cybermobbing und öffentliche Zurschaustellung



Screenshot vom 03.04.2018
Leider wähnen sich diese selbsternannten Internetpolizisten und pathologischen Kontrollfreaks auf der rechtssicheren Seite, durchwühlen in Blockwartmanier alle öffentlich zugänglichen Daten seit Anbeginn der Facebook-Ära und graben auch jahrealte Alltags-, Gruppen-, Hochzeits-, Sport- und Veranstaltungsfotos aus, um wildfremde Leute vorzuführen oder Kritiker einzuschüchtern. Laut FB-Richtlinien "dürfen" sie das. Mit der Bloßstellung unbedarfter FB-Nutzer torpedieren sie die Arbeit echter Hilfsseiten und schaden unzähligen Kindern, die sie doch angeblich schützen wollen. Cybermobbing der betreffenden User inklusive.


Screenshot vom 05.04.2018

Hierzu infiltrieren die Moralapostel diverse FB-Gruppen und FB-Seiten, in bzw. auf denen sich Mütter und Väter austauschen, und durchsuchen Mitgliederlisten, Freundeslisten oder Likes (wenn die FL privat sind), um überhaupt erst einmal geeignete "Opfer" zu finden. Denn außerhalb der eigenen Kontaktliste fallen selbst öffentlich sichtbare Bilder nicht einfach so Hinz und Kunz vor die Füße!!! 




Kinderfinder-Seite - Screenshot vom 10.04.2018


In der Regel erfolgt KEINE Benachrichtigung, wenn solche anonymen Plattformen ein Bild öffentlich (verur)teilen. Auch die tantramäßig heruntergebete Behauptung, dass die betroffenen User auf Facebook etwas "falsch eingestellt" hätten, wenn sie über das Teilen ihrer Fotos nicht informiert werden, ist kompletter Humbug. Eine solche Funktionseinstellung gibt es für FB-Benachrichtigungen nicht. Die meisten Betroffenen können also überhaupt nicht reagieren, weil sie den Missbrauch gar nicht bemerken!




Screen: unverfänglicher Schnappschuss von Mama und Kind
Wenn ihr doch dahinter kommt - Foto bzw. Foto-Album auf "nur für Freunde" stellen, dann verschwindet es normalerweise sofort von diesen Facebook-Seiten und wird für Fremde unsichtbar. Ignorieren und Blockieren der Seiten sowie der kommentierenden Trolle hilft ebenfalls. Auf keinen Fall solltet ihr euch mit den Seitenbetreibern und ihren unzähligen Fake-Accounts auf eine Diskussion einlassen, sonst geratet ihr auf deren interne Abschussliste und sie beginnen, euch und eure Kontakte virtuell zu stalken.



Gebt kranken Hirnen kein Futter!



"Netz-Aktivisten" unter sich - Screen vom 03.04.2018

Warum machen Menschen (überwiegend junge Frauen) so etwas? Auf  jeden Fall nicht, weil sie „helfen“ wollen, sondern weil sie gern trollen, beleidigen und schadenfroh mit dem Finger auf andere Menschen zeigen, um sich in ihrer moralinsauren Filterblase überlegen und besser zu fühlen! Denn sie selbst haben ja angeblich keine Kinderbilder in ihrer Galerie, was bei Fake-Accounts natürlich nicht nachprüfbar ist. Lasst euch nicht von anonymen Netz-Idioten provozieren, aber bitte achtet und schützt die Privatsphäre eurer Kinder - damit aus einem traumhaften Schnappschuss keine albtraumhafte Hetzjagd wird.




Träumt schön!

Traumzauberhafte Grüße, Claudia

 

Nachtrag - etwas ältere, interessante und vor allem wirklich hilfreiche Artikel zum gleichen Thema: 


Zurück zu den falschen Aktivisten. Sie tarnen/bezeichnen ihre FB-Seiten als "Just for Fun", "Persönlicher Blog", "Interessengemeinschaft", "Satire", "Theaterstück", "Kunst", "Geschichtsmuseum", "Bildende Künste" oder gar als "Schulwesen" oder "Bildungswebseite". Einige wurden nur erstellt, um provozierende Kommentare in Pädo-Manier abzulassen, die meisten von ihnen teilen jedoch ihre "Fundstücke" im Minutentakt auf verschiedenen Kanälen gleichzeitig. Nahezu alle bisher auf Facebook erstellten Fake-Kinderschutz-Seiten auf einen Blick:




Es gibt auch eine öffentlich Gruppe mit durchaus löblicher Zielsetzung. Nur an der Umsetzung krankt es:

 

Kommentare:

  1. Ein Thema, das mir am Herzen liegt! Habe erst diesen Monat in meiner Kolumne in der Emedia einen Beitrag zum Thema veröffentlicht.

    LG, Tina

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    1. Liebe Tina,

      ich finde den Beitrag auf Deinem Blog nicht. Schick mir gern mal den Link.

      Liebe Grüße, Claudia

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  2. Endlich traut sich mal jemand diesen grenzdebilen Küchentanten Paroli zu bieten und das auch noch mit der "Göpelschen Methode"! Besser kann man diese Luschen nicht blosstellen! <3

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  3. Mal ehrlich sie haben nicht verstanden, wieso es diese Seiten überhaupt gibt!
    Das Aufrufen zum Blockieren bringt leider nichts, denn da durch sind sie den Pädophilen weiterhin nutzbar! Die diese Seiten führen, möchten die Eltern nur zum Umstellen bewegen, vielleicht hätten sie besser mal recherchiert!

    Unter Sharenting sind die Eltern, die diese Bilder offen auf möglichst viele Soziale Netzwerke teilen vielleicht mal hier nachlesen https://mama-notes.de/kinderfotots-teilen-sharenting-und-sicherheit-im-internet/.

    Sie sollten sich die Seiten die sie oben aufgezählt haben, mal genauer ansehen! Dort sitzen nicht Teilzeit Pädophile, das sind Aktivisten und Menschen die anscheinend gerne andere helfen sich richtig einzustellen!

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    1. Im Gegensatz zu Ihnen nicht anonym, möchte ich mal auf Folgendes hinweisen. Irgendwie erinnert mich das Ganze an eine Kampagne gelangweilter Küchentanten. Möchte man Betroffenen, die aus Unachtsamkeit Bilder veröffentlicht haben, wirklich helfen, kann man sie via PN kontaktieren. Was Sie auf Ihren Seiten tun, ist nichts weiter, als Deckwäsche anderer zu waschen, um nicht in den eigenen Stall gucken zu müssen. Hauptsache man ist beschäftigt. Davon mal abgesehen, fürchte ich auch, dass auf Seiten, wo geballt Kinderfotos extra ausgegriffen und verramscht werden, um die eigene Reichweite zu erhöhen, sich dann auch das entsprechende Publikum einfindet. Die Tatsache, dass ein Bild egal wo öffentlich gezeigt wird, gibt Ihnen nicht das Recht, es für ihre publizistischen Zwecke zu nutzen. Vielleicht sollten Sie sich bei Gelegenheit auch einmal mit den D diesbezüglich herrschenden Gesetzen vertraut machen. Ich wünsche Ihnen, dass so manche Betroffene Ihnen den sprichwörtlichen "Arsch" aufreißen, den Sie ja nicht zu haben scheinen, denn sonst würden Sie hier nicht feige als anonyme Amöbe rumtippen. In diesem Sinne: viel Spaß beim Pädophilen-bespaßen!

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    2. Hallo anonyme Dame,

      würden Sie verstehendes Lesen beherrschen, hätten Sie erkannt, dass in diesem Beitrag eine Menge Recherche steckt und ich mir jede Seite genau angeschaut habe. Wenn ich wollte, könnte ich noch einen Schwung Fake-Accounts benennen, die nur dem Trollen und Mobben dienen. Ihr Aktivismus hat mit Kinderschutz so viel zu tun wie Tierschutz mit einem Schlachthof.

      Sie und Ihre Mitstreiter sind zwar vorm PC sehr aktiv, aber mitnichten "Aktivisten", sondern wie bereits erwähnt: Teilzeit-Pädos, Stalker und Cybermobber. Über 30 solcher Seiten sind kein Kinderspiel mehr. Einige davon sind mit Reichweiten im unteren zweistelligen Bereich echt nicht der Rede wert, doch bei denen mit mehreren hundert Followern sieht die Sache schon anders aus. Die Masse macht's.

      Sie ziehen die Rechtfertigungen für Ihr Handeln aus Mimikama-Artikeln und Polizei-Empfehlungen, aus denen Sie eh nur herauslesen, was Ihnen in den Kram passt? Beherzigen Sie lieber Gabrieles Rat und informieren Sie sich über die gesetzlichen Grundlagen. Feigheit und Dummheit sind nicht strafbar - Nötigung, üble Nachrede und Mobbing hingegen sehr wohl.

      Gruß, Claudia

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