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Mittwoch, 23. Dezember 2015

Nächtlicher Identitätsdiebstahl: Wer ist Juliane Fürtner?

Schizophrenie?

Ich kann auch nichts dafür, dass ich in der Adventszeit nicht von Weihnachten, flackernden Kerzen und Tannenbäumen träume. Stattdesssen geistern die wahnwitzigsten Traumbilder durch mein Hirn und warten darauf, aufgeschrieben zu werden. In einem meiner letzten Träume war ich Juliane Fürtner. Dieser Name tauchte einfach so auf und setzte sich fest. Nach dem Aufwachen habe ich sofort nach dem mir unbekannten Namen gegoogelt. Es hat mich nicht wirklich überrascht: Eine Person namens Juliane Fürtner existiert im Netz nicht. 





Ein mangelnder virtueller Bekanntheitsgrad hat natürlich überhaupt nichts zu bedeuten, denn laut unserer Kanzlerin Angela Merkel ist das Internet für viele Menschen Neuland. Eine Facebookfreundin meinte, dass ich jetzt endlich ein passendes Pseudonym gefunden hätte. Prima, gute Idee, ähm - wofür eigentlich? Ich bin mit meinem eigenen Namen online unterwegs und damit bislang recht gut gefahren. Doch falls Du Juliane Fürtner heißt und aus unerfindlichen Gründen über diesen Blogbeitrag stolperst, dann darfst Du Dich gern per Mail oder Kommentar bei mir melden. Vielleicht findest Du Dich auch in meinem Traum wieder? Wer weiß, was uns wirklich verbindet, denn das Universum ist groß und unergründlich. Lass uns darüber reden. :)

Juliane Fürtner real unterwegs in Asien?


In Person dieser Juliane fliege ich mit dem Flugzueg nach Japan und besuche dort eine ländliche Gegend - geschäftlich. Ein asiatischer Mitarbeiter verkauft Ölgemälde, ich treffe mich mit ihm und seiner Frau in einem Café. Ein Landschaftsbild kostet 400 €. Ich verlange eine Quittung, denn ich soll den europäischen Kunden eine Rechnung schreiben. Eigentlich arbeitet der Mann im Außenbüro meiner europäischen Firma, aber er mag die Arbeit nicht. Er will diesen langweiligen Bürojob aufgeben und sich verändern. Der Typ sieht übrigens aus wie ein Ex-Freund von mir. Zuvor gibt er als Künstler auf einem Bergfest Autogramme und sammelt Geld  für sein Projekt - er ist jetzt Puppenspieler.

Ich komme aus seiner Theatervorstellung und gehe mit vielen weiteren Menschen im Pulk einen Berg im dortigen Zoogehege (das deutlich an den Geraer Tierpark erinnert) hinunter bis zu dem Platz, an dem der Asiate auf einem Stuhl sitzt und auf Fans wartet. Wir umarmen uns zur Begrüßung. Das Catering ist unter aller Kanone, denn die Mitwirkenden müssen ihr Essen selbst bezahlen. Ich stelle mich in einer Schlange an, um Kaffee für uns zu holen. Weil der Künstler sein Geld angeblich nicht findet, zahle ich seinen Spesen und fühle mich leicht ausgenutzt. Irgendwo tauchen auch mein längst verstorbener Dobermanmischling Tommy und meine alte Geraer Wohnung als Traumbilder auf. Ich besitze einen Schlüssel, doch es wohnen lauter fremde Menschen darin.

Die Umsiedlung nach Asien ist inzwischen in vollem Gange. Meine Tochter (ich habe real nur Söhne!) bekommt in einem Hotel ein eigenes luxuriöses Zimmer. Sie findet es langweilig und spießig, weil auf dem Doppelbett eine Tagesdecke liegt und keine Poster an den Wänden hängen. Die Fenster sind mit schweren Vorhängen versehen und von außen vergittert. Unterdessen suchen mein Mann und ich eine neue Wohnung. Hauptvoraussetzung: Es muss eine Dusche vorhanden sein. Dabei unterhalten wir uns über die künftige technische Ausstattung: Eine platzintensive Musikanlage mit Plattenspieler ist nicht mehr notwendig. Ein zauberwürfelgroßer Bose-Kubus reicht aus. Und ein Kleiderschrank.

Relevante Traumsymbole für die Traumdanalyse


  • Juliane Fürtner
  • Japan
  • Gemälde
  • Puppenspieler
  • Wohnungswechsel 
  • Hotel
  • Musikanlage

Es ist bald Weihnachten - Traumdeutung fällt aus


Mir ist ziemlich egal, was dieser Klartraum zu bedeuten hat. Ich weiß nur, dass er sich real und relativ gut anfühlte, demnach ein luzider Traum war. Realität und Phantasie vermischen sich oft in unseren Träumen. Wir hatten uns innerhalb der Familie kürzlich darüber unterhalten, auf eine Insel auszuwandern, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Planung deluxe. Nun ja, Japan IST eine Insel, aber die war nicht gemeint. Leute, es ist kurz vor Weihnachten, ich habe noch ein paar Textaufträge zu schreiben (kriege ich hin), Plätzchen zu backen (ich kann nur kochen) und vor allem zahlreiche Geschenke einzupacken (wird schwierig ohne Geschenkpapier). Da bleibt keine Zeit für eine ausführliche Traumdeutung. Ich wünsche euch was!


Träumt schön!

Traumzauberhafte Grüße, Claudia




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