Traumzaubereien

Traumtagebuch, Traumlexikon, Traumanalyse, Urlaubsträume, Gedanken, Humor, Geschichten, Texte und Träumereien über Alltägliches

diary, dream analysis, dream dictionary, dream magic, visions, dream symbols, fun, satire, stories, texts and dreams about everyday life

Dienstag, 14. November 2017

Hunde und ihre Körpersprache



Müde oder was?

Gastbeitrag:

Hunde — so „klingt“ ihre Körpersprache!

Um den besten Freund des Menschen auch wirklich verstehen zu können, ist es enorm wichtig die Körpersprache des Vierbeiners richtig zu deuten. Der folgende Artikel beschäftigt sich mit einzelnen Körperteilen, wie beispielsweise der Rute und den Ohren. Erfahren Sie interessante Fakten über die Körpersprache von Hunden und lernen Sie Ihr Tier noch besser kennen! 


Der Unterschied zwischen Gestik und Mimik:

Grundlegend, kann die Körpersprache, wie bei uns Menschen auch, in Gestik und Mimik unterteilt werden. Als Mimik wird der Einsatz der Gesichtsmuskulatur bezeichnet, dazu zählen zum Beispiel die Augenbrauen und auch die Mundwinkel. Mit dieser Art der Körpersprache kommuniziert der Hund vor allem bei einer geringen Distanz zum Gegenüber.

Gestik beschreibt hingegen den Einsatz des gesamten Körpers, inklusive Rute, den Beinen und sogar dem Fell. Die dabei verwendeten Gesten werden natürlich schon von Weitem von anderen Artgenossen sehr gut wahrgenommen. Ein gutes Beispiel für diese Tatsache ist, wenn sich der Hund hinlegt. Dieses deutliche Signal für Unterwürfigkeit wird bereits früh von anderen Hunden erkannt. Wenn das zweite Tier dann näher kommt, kann es sogar passieren, dass sich der erste Hund auf den Rücken legt, um so seine Unterlegenheit noch stärker zu kommunizieren.

Wenn sich Ihr Tier hingegen dominant verhält, wird es sich so groß machen, wie es nur geht. In diesem Falle stehen dem Hund oft, im wahrsten Sinne des Wortes, die Haare zu Berge. Das Fell am Rücken stellt sich regelrecht auf, das ist zudem auch immer ein deutliches Anzeichen für die Ausschüttung des Hormons Adrenalin.

Die Signale der Rute:

Ein weit verbreiteter Irrtum ist, dass ein Hund, welcher mit dem Schwanz wedelt, Freude signalisiert. Das kann zwar der Fall sein, muss es aber nicht. Denn, ein mit der Rute wedelnder Hund, drückt auf diese Weise einen Erregungszustand aus. Selbstverständlich kann diese Erregung auch negative Ursachen haben. Um sich zu vergewissern, müssen Sie also auf jeden Fall noch weitere Merkmale der Körpersprache beachten. 

Die Ruten der Hunde verraten ihren Artgenossen jedoch auch sehr detaillierte Gefühlsempfindungen, ein zorniger Hund beispielsweise versteift den Schwanz. Das ist natürlich bei Hunderassen mit einer dünnen Rute, mit wenig Fell, besonders gut zu erkennen. Selbstverständlich darf in dieser Rubrik die Angst auch nicht fehlen, diese äußert der Hund sehr deutlich, indem er die Rute einzieht, manchmal sogar zwischen den Hinterbeinen einklemmt.

Die häufigsten Emotionen, welche sich am Hundeschwanz ablesen lassen, sind also:

  • Erregung (nicht nur Freude)
  • Zorn
  • Angst

Was der Gesichtsausdruck verrät:

Oft wird behauptet, ein Hund, der die Zähne zeigt, ist aggressiv, doch das ist nicht immer richtig. Auch dabei gibt es einen deutlichen Unterschied, wenn das Tier die Mundwinkel nach hinten zieht, sodass die hinteren Zähne sichtbar sind, ist das sogar ein Zeichen für Unterwürfigkeit. Sobald der Hund allerdings die Mundwinkel nach vorne, beziehungsweise nach oben zieht und die Eckzähne zu sehen sind, ist das ein deutlicher Hinweis darauf, dass sich der Hund überlegen fühlt. Diese dominante Mimik kann, unterstützt durch lautes Bellen oder Knurren, sehr leicht in eine drohende Gebärde übergehen.

Der Blick eines Hundes verrät ebenfalls eine Menge über den jeweiligen Gemütszustand des Vierbeiners. Das Starren in die Augen ist ein ganz klarer, dominanter Akt, daher ist auch es nicht ratsam, fremden Hunden länger in die Augen zu blicken, da diese das als Machtkampf interpretieren könnten und daher vielleicht versuchen würden zuzubeißen. 


typischer Hundeblick

Mittlerweile ist auch wissenschaftlich bestätigt, was eigentlich schon längst bekannt ist: den sogenannten Hundeblick gibt es tatsächlich. Dieser ist den Tieren sogar angeboren. Wenn der Hund von unten nach oben schaut, erhofft er sich nicht selten ein Leckerli von Herrchen oder Frauchen.  

Achten Sie auf die Ohren!

Ebenfalls ein wichtiges Indiz für die Laune eines Hundes sind seine Ohren. Wenn diese zum Beispiel nach hinten angelegt sind, bedeutet das, dass sich das Tier unterwirft. Wenn die Hörorgane allerdings aufgerichtet sind, kann das einerseits Aufmerksamkeit und andererseits auch Dominanz ausdrücken.

Das alles geschieht in kürzester Zeit!

All diese, unbewussten Handlungen des Tieres passieren natürlich sehr schnell, oft im Bruchteil einer Sekunde. Da kommt das menschliche Auge meist nicht mit, daher können auch so viele Missverständnisse zwischen dem Hund und dem Mensch auftreten. Wenn wir aber an der Kommunikation arbeiten, werden wir den Hund letztendlich noch besser verstehen. Diese nonverbale Konversation dient den Hunden in erster Linie dazu, mögliche Konflikte, schon im Vorfeld, zu lösen. Nur Tiere mit unzureichender Erziehung oder wenigen, sozialen Kontakten zu anderen Hunden, nutzen ein devotes Verhalten eines Artgenossen als Schwäche aus.

Wie lautet das Fazit?

Die Körpersprache des Hundes unterteilt sich, ebenso wie die von uns Menschen, in Gestik und Mimik. Wichtige Körperteile, mit denen ein Hund seine Emotionen ausdrückt, sind zum Beispiel, die Ohren und die Rute(Schwanz). Die gesamte Körpersprache des Hundes wird oft falsch verstanden, da sie auch meist sehr schnell abläuft. Wenn wir Menschen die lautlose Sprache der Hunde versuchen zu lernen, werden wir unseren besten, vierbeinigen Freund dadurch noch besser verstehen.

Text:
textleur.de

Keine Kommentare:

Kommentar posten