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Samstag, 20. August 2016

Die Ursprünge der Spiritualität

Gastbeitrag

Für monetäre Blogs werden viele Texte benötigt, um Google ständig neue Inhalte anzubieten und ein gutes Ranking zu erreichen. Das trifft für die Traumzaubereien nicht zu. Dennoch schlummern einige Fremd-Texte auf meiner Festplatte, die noch nie das Licht der virtuellen Welt erblickt haben. Im nachfolgenden Beitrag geht es ganz allgemein um Spiritualität und die Ursprünge der Religion - unvollständig.




   Die Ursprünge der Spiritualität


Schon zu Beginn der Menschheit gaben sich Menschen religiösen Riten hin und schufen ihre eigenen Mythologien. Funde aus der Steinzeit belegen, dass sich Menschen schon immer Gedanken um Leben und Tod und um ein mögliches Leben nach dem Tod machten. Die Menschen, die in diesen alten Kulturen lebten, hatten eine genaue Vorstellung und ein detailliertes Wissen über die Dinge jenseits der realen Welt. Ihren Zugang zu den anderen Welten erhielten sie über bestimmte Riten, Gesänge, Tänze und manchmal auch mithilfe von halluzinogenen Stoffen.

Die höhere Macht


Religion und Mythologie haben heute wie damals eine sehr wichtige Funktion für die meisten Menschen. Das grundlegende Verständnis, dass eine höhere Macht die Geschicke des Kosmos, der Welt und ihrer Bewohner lenkt, führte zu Riten der Verehrung und der Dankbarkeit. Neben dieser Ehrfurcht erfahren Menschen sich hierbei als Teil dieser großen Schöpfung und können sich in Geborgenheit dem großen kosmischen Spiel hingeben.

Entwicklung des Glaubens im Laufe der Zeit


Über viele Jahrhunderte hinweg war die Religion des eigenen Kulturkreises ein fester Bestandteil des täglichen Lebens. Lebensrhythmus, wichtige Ereignisse und der Alltag waren eingebunden in religiöse Praktiken, Feste und Vorstellungen. Erst in der Neuzeit wurde eine Verneinung des göttlichen Prinzips modern und der Glaube an eine höhere Macht durfte in Frage gestellt werden. Gleichzeitig erfolgte ein Ausbruch aus den allzu strengen und engen Vorschriften und Regeln der großen religiösen Gemeinschaften, wie zum Beispiel dem Christentum.

Erst in den letzten Jahrzehnten erfolgte mit der esoterischen Welle eine Öffnung der Religionen. Menschen auf der Suche nach dem Sinn des Lebens stießen auf Antworten in alten Traditionen wie zum Beispiel dem Buddhismus oder der Kabbalah. Kosmische Veränderungen bereiteten den Weg für neue Energien und erleichtern heute zum Beispiel den Kontakt zu jenseitigen Energien wie zum Beispiel zu Engeln und Lichtwesen. Ein neues esoterisches Bewusstsein wird mit dem Wissen alter Traditionen kombiniert und führt zu einer neuen Art der erweiterten Gotteserfahrung.

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AnkerKabbalah


Vermutlich ist die Kabbalah die älteste Form von spiritueller Weisheit. Häufig wird sie ursprünglich mit dem Judentum in Verbindung gebracht. Dies ist auch nicht verwunderlich, denn im Laufe der Geschichte waren viele Kabbalah-Gelehrte Juden. Die Kabbalah war jedoch nie für eine bestimmte Glaubensrichtung gedacht, sondern sollte ihren Nutzen der gesamten Menschheit zur Verfügung stellen. Heute haben Menschen aller Religionen sie für sich entdeckt, leben ihre Weisheit und verstärken mit ihrem Studium ihre eigenen spirituellen Erfahrungen.

Wege der Kabbalah


Grundlegend geht die Kabbalah davon aus, dass wir uns die Geschenke des Lebens erst einmal verdienen müssen. Dazu ist es notwendig, dass wir eine spirituelle Aufgabe im Leben übernehmen und unser eigenes Selbst transformieren. Damit dies gelingt, liefert uns die Kabbalah Werkzeuge, um eine positive Veränderung zu erreichen. Die Lehren der Kabbalah gehen davon aus, dass der Mensch sich ständig weiter entwickeln muss und dass es wichtig ist, sich vom menschlichen Ego zu befreien, um so dem göttlichen Prinzip ähnlicher zu werden.

Die Kabbalah in der Praxis


Ganz praktisch bedeutet dies zum Beispiel die Transformation von Eifersucht und Ärger oder anderen reaktiven Verhaltensweisen. An ihre Stelle treten Mitgefühl und Einfühlungsvermögen. Ein intensives Studium der Kabbalah enthüllt die Geheimnisse des Universums, des Herzens und der menschlichen Seele. Aber auch die Verbindungen zwischen dem nichtmateriellen und dem materiellen Universum werden erklärt.

Schon seit vielen Jahrtausenden haben die Gelehrten der Kabbalah das Wissen weiter gegeben, dass jeder einzelne Mensch mit dem Potential für wahre Größe geboren wird. Der Weg der Kabbalah ist eine Möglichkeit, dieses Potential zu aktivieren. Historisch gesehen war die Kabbalah eine geheime Lehre, die in jeder Generation nur von ganz wenigen Auserwählten erlernt werden durfte. Erst in jüngster Zeit wird das alte Geheimwissen durch Lehrer und spezielle Institute einer breiteren Anzahl von Menschen zur Verfügung gestellt.

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AnkerHelden und Sagen


Schon immer liebten es die Menschen, sich Geschichten von abenteuerlustigen Helden zu erzählen. Dies diente in alter Zeit zum einen der Weitergabe von Informationen, zum anderen wurden dadurch wichtige Erkenntnisse über das Leben überliefert.

Die frühen Sagen


So gibt es in jedem Kulturkreis zum Beispiel Ursprungsmythen, Fruchtbarkeits- oder Himmelsmythen, die versuchen, die Geheimnisse um das Leben und den Kosmos zu erklären. Geschichten, die über viele Generationen mit nur wenigen Variationen weitergegeben wurden, entwickelten sich zu Mythen, Legenden und Sagen.

Hauptakteure der Sagen sind meist Helden, welche mit sehr menschlichen Eigenschaften übermenschliche Taten begehen und viele Abenteuer und Prüfungen bestehen müssen. Während in Sagen und Märchen Menschen die Hauptfiguren darstellen, erzählen Mythen die Geschichten der Götter, der Göttinnen oder anderer übernatürlicher Wesen. Inhaltlich wird versucht, universell anerkannte Wahrheiten in Form einer Geschichte darzustellen.

Dichtung oder Wahrheit?


Meist basieren Legenden und Sagen auf historischen Tatsachen, welche relativ frei ausgeschmückt und zu spannenden Erzählungen zusammengestellt wurden. So ist in unserer Kultur zum Beispiel die Geschichte um den berühmten König Artus eine weit verbreitete Sage. Historisch gesehen kann man davon ausgehen, dass dieser als reale Person wirklich gelebt hat oder zumindest gelebt haben könnte.

Die Helden in Sagen, Legenden und Märchen zeigen uns, wie mit Schlauheit, Mut und teilweise übermenschlichen Kräften Abenteuer und Krisensituationen bestanden werden können. Bei der Geschichtengattung der Märchen kommt dies besonders gut zur Geltung. Märchen waren zunächst Geschichten, die der puren Unterhaltung dienen sollten, gleichzeitig aber dem Hörer etwas Lehrreiches vermitteln wollten.

Die Themen all dieser Mythen, Legenden, Sagen und Märchen weisen übrigens oft frappierende Ähnlichkeiten auf, egal aus welcher Region der Erde sie stammen. Auch heute noch erfreuen sie sich einer ungebrochenen Beliebtheit und werden nicht selten als Vorlagen für moderne Geschichten oder Filme verwendet.

 

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