Traumzaubereien

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Donnerstag, 19. März 2015

Traumzaubereien: Liebesgrüße nach M. - Return

Quelle: Pixabay


Traumzaubereien: Liebesgrüße nach M.: Na schau einer an, hatte ich doch glatt vergessen. In einem mehr oder weniger sachlichen Bericht auf t3n.de, habe ich Mitte November 2014 bereits zum gleichen Thema einen ausführlichen Kommentar verfasst. Der gesamte Artikel inklusive zahlreicher Meinungen ist hier nachzulesen: Selbstversuch als Seo-Sklavin








Liebesgrüße nach M. - Return



Damit sich niemand durch den ellenlangen Artikel bis hinunter zu dem Kommentaren kämpfen muss, habe ich meinen Kommentar an Birthe mal rausgesucht:


von Claudia G. (Dienstwerk) am 11.11.2014 (20:30 Uhr)

Textbroker und Content.de sind prima Übungsportale und werden selbst von gut beschäftigen Profitextern als Lückenfüller oder abwechslungsreiche Fingerübung genutzt, diese geben es nur nicht gern zu. Was ist überhaupt ein Profitexter? Da streiten sich ja die Geister. Meiner Meinung nach ist das jemand, der vom Schreiben leben bzw. seine Familie ernähren kann, egal ob er aus der Branche kommt oder als Seiteneinsteiger angefangen hat.
Trotz aller Unkenrufe: Das gelingt nach einer Weile sogar mit Börsentexten. Allerdings nur mit gut dotierten Direktorders, für die jeder seinen Preis selbst festlegen kann. Vielleicht nicht unbedingt ausschließlich - aber es ist möglich. Die Tendenz geht nämlich zu immer besserer Qualität - auch bei Kunden, die ihre Texte über eine Börse ordern. Den geeigneten Texter zu finden, der richtig guten Content zu einem fairen Preis und obendrein noch pünktlich produziert, ist Sache des Kunden und bei der Vielzahl an Textern auf einer Börse echt nicht ganz einfach. Einmal gefunden, möchte man diesen selbstverständlich gern behalten. Und davon haben alle drei Seiten was: Texter, Kunde und Auftragsportal.

Vorteil einer Börse: Die lästige Rechnungsschreiberei fällt weg. Die Texte werden automatisch auf DC geprüft. Für SEO-Kram werden die KWs automatisch gezählt und hübsch markiert angezeigt. Und die interne PN-Funktion zur Kommunikation mit dem AG passt auch.

Nachteil: Mir fällt grad keiner ein, denn die Provision ist berechtigt und die verkauften Texte kann ich so oder so nicht mehr nutzen, also ist es auch wurscht, ob da mein Name als Autor drüber steht oder nicht (meist steht er drüber)

Natürlich gibt es zwischen den beiden Marktführern Content.de und Textbroker einige Unterschiede und jeder Texter muss für sich selbst entscheiden, mit welcher Mentalität er besser zurechtkommt. Auch persönliche Kontakte sind nicht ausgeschlossen, die AGs nennen ja ihren Namen und lassen sich nicht mit Nummern anreden.

Wer als Börsenkunde jedoch anonym Aufträge im öffentlichen Niedrigpreis-Sektor einstellt, muss damit leben, was er kriegt - pulitzerpreisverdächtig wird das nicht sein. Im wirklichen Leben erwartet ja auch niemand von einem Lehrling im ersten Lehrjahr die Arbeit eines Meisters.

@Birthe: Du hast für drei Obsttexte á 500 Wörter 6 Stunden gebraucht? Na, für den Anfang ist das doch gar nicht mal soooo schlecht. Mit etwas Übung hättest Du die nächsten Texte bestimmt in weniger als der halben Zeit hingekriegt und wärst zwischendrin sogar in der Lage gewesen, die Jogginghose zu wechseln, Kaffee zu kochen und ne Rauchpause einzulegen. Nicht schlecht für einen Lehrling. ;)


Nachtrag:
Nun habe ich sogar einen der Obsttexte, nämlich den Quittentext auf Barcoo.com gelesen. Mit Ruhm hast Du nicht grad bekleckert. Na gut, bei seinen eigenen Texten findet man die Fehler auch immer erst hinterher, weiß ich selbst. Möglicherweise wäre der Quittentext mehr als 5 € wert gewesen. Aber hey, was soll's - dafür ist doch ein klasse Artikel daraus hervorgegangen, der ordentlich Traffic für t3n.de bringt und massenhaft Leute auf die Textbörsen aufmerksam macht. ^^


Bis auf zwei Mitautorinnen hat sich noch niemand an dem aktuellen  "Gewinnspiel" beteiligt. Möglicherweise bleibt das auch so, denn in den sozialen Medien schlägt dieser Aktion harsche Kritik entgegen. Die Tonalität ist immer gleich: Es wird als dreist empfunden, die ohnehin schon miesbezahlten Börsenautoren für kostenlose Werbung missbrauchen zu wollen.

Ob das ein Grund zum Träumen ist?

Träumt schön!

Traumzauberhafte Grüße, Claudia 

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