Traumzaubereien

Traumtagebuch, Traumlexikon, Traumanalyse, Urlaubsträume, Gedanken, Humor, Geschichten, Texte und Träumereien über Alltägliches

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Samstag, 28. Februar 2015

Traumhaft: Leipziger Klinikclowns - Lachen hilft Heilen

Leipziger Klinikclowns

Die Leipziger Klinikclowns für kranke Kinder waren heute im Fernsehen - und morgen wieder und die ganze nächste Woche. Ist das nicht traumhaft? Es ist nicht nur traumhaft, dass man über die Klinikclowns Leipzig im Fernsehen berichtet, sondern dass unsere ehrenamtliche Arbeit überhaupt in dieser wundervollen, lustigen und interessanten Mini-Dokumentation in Bild & Ton entsprechend gewürdigt wird. Dafür gibt es einen dickes Dankeschön und einen fetten "Daumen hoch" für den Autor, Moderator und Kameramann (alles in einer Person) - den phantastischen Marcus Mötz!

 

Donnerstag, 26. Februar 2015

Ich habe Feuer gemacht!

Quelle: Pixabay

Wer Tom Hanks als Schauspieler schätzt, kennt diesen Ausruf aus "Cast Away - Verschollen". Der auf einer einsamen Insel Gestrandete hat es endlich geschafft, ein Lagerfeuer zu entfachen und teilt dieses bahnbrechende Ereignis der Inselwelt bzw. seinem Volleyball "Wilson" stolz und lautstark mit. So ähnlich habe ich mich heute gefühlt, weil ich herausgefunden habe, wie ich Foto-Collagen basteln kann. Deshalb verkünde ich der Facebook-Gemeinde meinen Erfolg bildgewaltig mit einer selbstgebastelten Dreier-Collage aus Lucys Foto-Sammlung und passendem Kommentar.


Dienstag, 24. Februar 2015

Hochzeit, Kaviar und nackt im Kaufhaus

Bild-Quellen: Pixabay

Nur selten bedeutet Nackheit im Traum etwas Schlechtes. Ebenso verheißt eine Hochzeit nicht immer etwas Gutes. Es kommt darauf an, was man während der Traumsequenz empfindet. Erotik spielt kaum eine Rolle. Nachfolgender Traum ist ein echter Klartraum, ein sogenannter luzider Traum, denn ich weiß genau, dass ich mir mehrmals selbst bestätige, dass die Situationen nicht echt sind, sondern nur meiner Phantasie entspringen. Interessant war dieser mehrteilige Traum aus dieser Nacht auf jeden Fall - und aufschlussreich. Mit Traumanalyse.


 

Sonntag, 22. Februar 2015

Shadow - App gegen das Vergessen


Quelle: Pixabay
Jetzt kommt keine Werbung (dieser Blog ist 100 Prozent werbefrei) - sondern ein Tipp für Klarträumer, Traumexperten und solche die es werden wollen. Wer sich endlich vorgenommen hat, ein Traumtagebuch zu führen, steht nicht selten vor dem Problem, dass er seine Träume im Tagesverlauf vergisst. Meist sind die Traumbilder bereits kurz nach dem Aufwachen verschwunden und lassen sich nicht wieder ins Gedächtnis zurückrufen. Nie wieder. Unser Hirn besitzt einen simplen Selbstschutzmodus, um sich vor Dokumentationen, Analysen und Manipulationen jeglicher Art zu schützen: Vergesslichkeit. 

Hilfe naht von den App-Entwicklern.



Freitag, 20. Februar 2015

Zicken, Kakerlaken und ganz viel Spaß

Zicken unter sich - Quelle: Pixabay
Manchmal ist es ganz gut, wenn man sich an einen Traum gar nicht oder nur noch teilweise erinnert. Unser Gehirn macht sich einen Spaß daraus, sich selbst nächtens mit den wahnwitzigsten Geschichten zu unterhalten. Dabei entwickelt es eine Eigendynamik, die dem Träumer vielleicht sagen soll: "Hey, dieser Traum ist nur für mich, halte dich gefälligst aus meiner Story raus und wage ja nicht, die Handlung auch noch beeinflussen zu wollen." Um sich vor dussligen Fragen oder Analysen zu schützen, wird flugs der Verdrängungsmechanismus aktiviert.


Tja, was soll ich sagen: Heute Morgen wachte ich auf und wusste genau, dass ich etwas ganz Verrücktes geträumt hatte. Ich versuchte umgehend, die Traumsequenz zu manifestieren, indem ich sie laut aufsagte, sozusagen lingual zitierte. Zum Aufschreiben war ich zu faul. Das rächt sich nun, denn es ist wirklich nur noch ein Bruchteil der Träumerei vorhanden - aber dieses Teilstück hat es in sich!

Samstag, 14. Februar 2015

Drei Eier, ein Apfel, der Islam und 15 Gedanken

bei Amazon erhältlich


Traumzaubereien: Drei Eier, ein Apfel und der Islam

Letzten Monat habe ich über einen kuriosen Islam-Traum und meine Empfindungen dazu berichtet. Siehe obigen Link. Doch eine Autorengruppe, zu der einige liebe Facebook-Freundinnen und KollegInnen gehören, ist noch einen Schritt weiter gegangen und hat ein Buch im Kindle-Format herausgebracht. 15 Autoren, teils mit Realnamen, teils mit dezenten Pseudonymen, haben sich ausführlich Gedanken über den Islam, über die Ereignisse in Paris, über Meinungsfreiheit und über das Pegida-Phänomen gemacht und was die aktuelle Entwicklung für die Menscheit im Allgemeinen und die Menschen in unserem unmittelbaren Umfeld bedeuten könnte. 


Montag, 9. Februar 2015

Ein Glas voll Sperma, Toiletten und die Mafia

Haus auf Lanzarote - Bild: mein Bruder





Nun wird's sexistisch und versaut? Keineswegs. Doch selbst, wenn - für meine Träume kann ich schließlich nichts. In der Nacht habe ich mal wieder laut erzählt. Nachdem ich meinem Freund nach dem Aufwachen verkündete, dass ich völligen Blödsinn geträumt hätte, ohne mich jedoch genau erinnern zu können, meinte er, das würde ihn nicht wundern. Ich hätte entrüstet gerufen: "Ich sehe genau, was du machst!" Dieser Hinweis genügte, um mich an den kompletten Traum in all seiner Pracht zu erinnern. 






Samstag, 7. Februar 2015

Ein Kangoo ist kein Känguru

Handybild

Kommen wir wieder zu Träumen und Traumdeutungen. Denn diese Berichte sind am einfachsten zu tippen, wie ich zu Beginn des Blogs aus Überzeugung gepostet habe. Blöd nur, wenn man zwar wie ein Stein schläft und auch jede Nacht träumt, sich aber trotzdem nicht ausreichend erinnert.

Heute morgen werde ich von der Stimme des Radiomoderators beziehungsweise seines Studiogast-Experten geweckt, der einer Hörerin am Telefon erklärt, warum im Renault Kangoo das Warnlämpchen für den Beifahrer-Airbag leuchtet. Weil das bei meinem montrealblauen Kangoo (der übrigens Bruno heißt) ebenfalls so ist, lausche ich aufmerksam und vergesse darüber, dass ich mir meinen spannenden Traum merken wollte.

Donnerstag, 5. Februar 2015

Traumhafte Traudel Thalheim und die Frage, wann ein Neger in der Literatur ein Neger sein darf

Traudel Thalheim

Traudel schreibt, Traudel liest und Traudel kann nicht nur tratschen, sondern auch unterhalten. Das beweist die Grande Dame des feinsinnigen menschelnden Humors am Abend des 03. Februar 2015 in der Leipziger Stadtbibliothek. Stolz stellt die beliebte Journalistin und Reiseschriftstellerin Traudel Thalheim ihr neuestes Buch vor: "Zulus, Napoleon und Reise zum Mond" (Plöttner-Verlag Leipzig) - im Verlauf der Lesung kommt sie so richtig in Fahrt. 



Samstag, 31. Januar 2015

Traum oder Albtraum? Stadtschreiber in Heiligenstadt

Rathaus Heiligenstadt
Euphorisch postet eine Freundin heute auf Facebook eine traumhafte Ausschreibung der Stadtverwaltung Heiligenstadt (Thüringen). Gesucht wird ein Stadtschreiber für ein Jahr - ein GANZES Jahr! Möglichst ein literaturbegeisterter Mensch von außerhalb, der eine neue Sicht auf das heilige Städtchen im Eichsfeld mitbringt - Alter egal. 

Geeignet wäre dieser bezahlte Freizeitspaß für unabhängige Kreative (mit eigenem Einkommen oder dem der Eltern), die mal was erleben, ein Sabbatjahr in heimischen deutschen Gefilden durchführen, ihren künstlerischen Horizont erweitern wollen, sonst grad nichts zu tun haben und auf keinen Fall dringend Geld brauchen. Die Interessenten sollten allerdings nicht nur gut schreiben, sondern auch verstehend lesen können.

Freitag, 30. Januar 2015

Drei Eier, ein Apfel und der Islam




Der Anschlag auf das Satire-Magazin "Charlie Hebdo" ist auch an meinen Träumen nicht ganz spurlos vorübergegangen, wie der erste Teil der nachfolgend dokumentierten Traumsequenzen eindrucksvoll beweist. Nein, ich bin nicht Charlie, ich bin nach wie vor Claudia, aber als solidarischen Fingerzeig mit den getöteten Journalisten in Paris finde ich die nebenstehende Karikatur mehr als angebracht und stehe auch dazu, sie hier zu posten. Abgebildet ist das jüngste Cover der Satirezeitschrift mit dem lakonischen Titel "Alles ist vergeben".




Nach einem kurzen Ausflug in den Islam als mögliche Glaubensrichtung, befasst sich mein Hirn wieder mit ganz alltäglichen Dingen: Diebstahl wegen Hunger zum Beispiel, umgangssprachlich als Mundraub bekannt. Diese Klausel wurde jedoch bereits 1975 im deutschen Strafgesetzbuch abgeschafft, womit auch die Entwendung geringwertiger Nahrungsgüter wie ein normaler Diebstahl oder Ladendiebstahl gewertet wird. Es handelt sich quasi um eine Strafverschärfung, wobei rein rechtlich kein Unterschied zwischen einem Brötchen und einer Flasche Schnaps gemacht wird. Als würde in unserer heutigen Gesellschaft niemand mehr Hunger leiden und nur zum Spaß stehlen! Doch nun zu meinem Traum ...

Montag, 26. Januar 2015

Stahlbalkone an Wolkenkratzern - Klarträume als Sucht?

Gasse in Naumburg

Wer viel und gern träumt, kennt dieses euphorische Gefühl nach dem Aufwachen: Der Traum war toll und aufregend, man möchte unbedingt jemandem davon erzählen. "Schatz, ich habe etwas ganz Verrücktes geträumt." Partnerin oder Partner sind ganz gespannt und erwarten eine kuriose Traumgeschichte. Doch was kommt - NICHTS! Es ist alles weg. Ein paar Traumfetzen vermag man noch mit den Synapsenspitzen zu halten, bevor auch diese wie zarter Nebel verflattern und nicht mehr auf- und abgerufen werden können. Nie wieder. Egal, wie man sich anstrengt. 





Sind Träume also doch nur Schäume?


Ja. Das ist aber nicht weiter schlimm. Träume sind privates Kopfkino, individuelle Filmnächte - nicht immer müssen andere davon erfahren. Wenn das Gefühl nach dem Aufwachen gut ist, wenn ihr euch gut fühlt, dann nehmt diese positive Energie mit in den Tag und zehrt davon. Nicht jeder vermeintliche Klartraum muss für die Nachwelt notiert werden. Nicht jede Traumsequenz ist eine innere Offenbahrung und muss analysiert werden.

Klarträumer, die neben dem Bett Zettel und Stift liegen haben, um jeden Traumschnipsel zu zementieren, neigen dazu, eine Erwartungshaltung gegenüber sich selbst aufzubauen. "Ich muss etwas träumen, um es aufzuschreiben." Nein, müsst ihr nicht! Es ist auch kein Makel, wenn jemand tief und traumlos schläft und nur selten träumt. Das ist eigentlich beneidenswert. Diese Menschen haben möglicherweise keine nennenswerten Alltagsprobleme, mit denen sich ihr Gehirn im Schlaf beschäftigen muss.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Jedes Wort ein Atemzug



Das ist traumhaft! Das ist so traumhaft, dass man gar nicht erst davon träumen muss, denn der Traum ist Realität geworden. Dafür ein fettes Like, Daumen hoch, ganz viele Herzchen und Wieverrücktdankeschöns an alle fleißigen Autoren, die sich mit ihren Kurzgeschichten an diesem Buchprojekt beteiligt haben. Nun geht das Projekt in die zweite Runde.





  

Jedes Wort ein Atemzug - Literaturausschreibung

Autorinnen und Autoren schreiben gegen Gewalt. So lautete im letzten Jahr ein Aufruf des Karina-Verlags. 143 Autoren schlossen sich der Autorengemeinschaft "Respekt für Dich" an und beteiligten sich mit der Kraft ihrer Worte. Viele gute Geschichten haben es in die Anthologien geschafft. Witzige, schöne, traurige und kriminell gute Texte von Autoren aus aller Welt sind in den bisher insgesamt vier Büchern der Reihe zu lesen. Nähere Infos gibt es auf der Facebookseite der Initiatorin.

Einsendeschluss der neuen Geschichten: 31.01.2015.